Corona ist nicht der Hauptgrund des Qualitätsverlustes

Nr. 12/2022 1. Juli 2022 Corona ist nicht der Hauptgrund des Qualitätsverlustes Ergebnisse des IQB-Bildungstrends zeugen von Vernachlässigung der Leistungsanforderungen in den Grundschulen „Die negativen Ergebnisse deuteten sich bereits 2016 an und haben sich in den vergangenen Jahren weiter verstärkt. Allein vom Schönreden auf der einen Seite oder dem Jammern auf der anderen Seite werden die Ergebnisse in Deutsch und Mathematik in den Grundschulen nicht besser“, kommentiert Jürgen Böhm, der Vorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbandes (VDR), die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends. Natürlich trug die Coronakrise zum Teil auch negativ zu den Ergebnissen bei. Das sei jedoch nicht der Hauptgrund. Ein wesentlicher Grund sei die mangelnde Leistungsorientierung in den Grundschulen und ein immer weiteres Einebnen der... [mehr]

Die didacta 2022 findet wieder in Präsenz statt

Die didacta 2022 findet wieder in Präsenz statt

Der VDR präsentiert sich mit seinem Landesbund lehrernrw von seiner besten Seite

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[mehr]

Für eine Zeitenwende in der deutschen Bildungspolitik

Für eine Zeitenwende in der deutschen Bildungspolitik:

Starke differenzierte Bildung für eine starke Demokratie und eine freiheitliche Gesellschaft

Der Bundesrealschultag 2022 in Mannheim fordert eine Zeitenwende in der Bildung mit einer deutlichen Stärkung der differenzierten Bildung in Deutschland. Insbesondere sind alle Bestrebungen der Vereinheitlichungen, der Gleichmacherei und Leistungsegalisierung der Bildungswege abzulehnen.

Wer jungen Menschen die Vielfalt der differenzierten Bildungswege versagt und individuelle Stärken nicht fördert, muss sich nicht wundern, dass die Realität und Qualität der Bildung in Deutschland den notwendigen Anforderungen der realen Gegenwart nicht entsprechen. Angesichts des Verlustes an Bildungsqualität in Deutschland muss die Politik endlich in der Realität ankommen.

Schulstrukturexperimente sind gescheitert und haben die individuelle Freiheit und die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen vernachlässigt - Fehlanreize gesetzt - Schulabschlüsse entwertet -  Bildungszeiten unnötig in die Länge gezogen und mit einer fatalen Fehlsteuerung zu einem extremen Fachkräftemangel geführt.

Die Realität erfordert ein Umdenken hin zu mehr Vielfalt, mehr Qualität, mehr Chancen:

  • Junge Menschen wollen ihre Individualität und Unterschiedlichkeit aus- und erleben
  • Junge Menschen wollen Leistungsanreize
  • Junge Menschen wollen auf die Herausforderungen der Gegenwart vorbereitet werden
  • Junge Menschen wollen demokratische Freiheiten erproben – Lebensziele auf unterschiedlichem Weg erreichen
  • Junge Menschen wollen echte Wahlfreiheit in ihrer Bildungsbiografie und fordern zurecht Bildungsbeteiligung ein

Mehr Bildung – Mehr Realität – Mehr Schule!

Realschule und mehr!

Vielfalt in Freiheit!

[mehr]

Einkommensrunde Länder – Einigung in Potsdam

Einkommensrunde Länder – Einigung in Potsdam

Anschlag auf die Eingruppierung abgewehrt - deutliche Verbesserung für Pflegekräfte

 

Einkommensrunde 2021

„Den Anschlag auf die Eingruppierung der Beschäftigten konnten wir abwehren“, sagte dbb Chef Ulrich Silberbach zum Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder.

„Das war eine harte Auseinandersetzung“, so der dbb Chef am 29. November 2021 in Potsdam weiter. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) habe zuvor über drei Verhandlungsrunden hinweg jede Einigungsmöglichkeit mit ihrer Forderung, über den Arbeitsvorgang die Eingruppierung aller Kolleginnen und Kollegen strukturell zu verschlechtern, blockiert. „Diesen Knoten konnten wir heute endlich durchschlagen. Da die TdL in der Sache ohnehin vor dem Bundesverfassungsgericht klagt, warten wir diese Entscheidung ab und sprechen dann gegebenenfalls über die nötigen Konsequenzen. Darauf hätten wir uns allerdings auch schon viel früher einigen können.“

Mit 2,8 Prozent auf 24 Monate wurde im linearen Bereich das Maximum rausgeholt und auch die steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung von 1300 Euro sei ein real spürbarer Erfolg so der dbb Chef. „Ich sage aber auch: Unsere Kolleginnen und Kollegen hätten mehr verdient gehabt und für einen konkurrenzfähigen öffentlichen Dienst braucht es auch mehr. Wir wissen das. Die Bürgerinnen und Bürger wissen das. Und in Sonntagsreden wird das auch von jedem Ministerpräsidenten und jeder Ministerpräsidentin bestätigt. Am Verhandlungstisch in Potsdam ist den Arbeitgebenden diese Erkenntnis aber abhandengekommen.“

„Einzig im Krankenhausbereich hat die TdL sich auf einige notwendige und überfällige Verbesserungen eingelassen“, ergänzte Volker Geyer, dbb Fachvorstand Tarifpolitik. „Dort kommt es für die Kolleginnen und Kollegen, die ganz besonderen Belastungen ausgesetzt sind, zu substantiellen Einkommensverbesserungen. Das ist ein wichtiges Signal, sowohl mit Blick auf die sich darin ausdrückende Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen als auch für die dringend notwendige Attraktivitätssteigerung der Pflege insgesamt.“

Zentrale Ergebnisse:
1300 Euro Corona-Sonderzahlung (steuer- und abgabenfrei spätestens im März 2022); 2,8 Prozent Entgelterhöhung (zum 1.12.2022).; Erhöhung der dynamischen Pflegezulage in Universitätskliniken von derzeit 125,34 auf 140 Euro, der Infektionszulage von 90 auf 150 Euro, der Intensivzulage von 90 auf 150 Euro sowie im Krankenhausbereich Erhöhung der Schichtzulage von 40 auf 60 Euro und Wechselschichtzulage von 105 auf 150 Euro (alles zum 1.1.2022); Auszubildende erhalten 650 Euro Corona-Sonderzahlung und eine Entgelterhöhung zw. 50 und 70 Euro; Vertragslaufzeit 24 Monate.

Hintergrund:
Von den Verhandlungen betroffen sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger.

[mehr]

Virtual Classroom Bayern

Virtual Classroom Bayern

Veröffentlicht am  von 

Schule und Wirtschaft gemeinsam für zeitgemäße digitale Bildung

Der Verband Deutscher Realschullehrer und der VR Business Club starten am 12. Juli 21 gemeinsam ein Erprobungsvorhaben zu Virtual und Augmented Reality im Unterricht an Realschulen.
Die Initiative wurde vom VR Business Club und seinen Mitgliedern ins Leben gerufen und wird vom Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) unterstützt. Im Rahmen des Pilotprojektes halten Jürgen Böhm, Vorsitzender des VDR, und Maren Courage, Geschäftsführerin des VR Business Clubs, alle Fäden zusammen. Frank J. Richter, Direktor für Bildungskommunikation bei der Digitalagentur ressourcenmangel, unterstützt das Projekt als Experte für den Brückenschlag zwischen Bildungsakteuren, Non-Profit-Organisationen und Wirtschaftsunternehmen bei der Entwicklung und Implementierung von Angeboten für Schulen und Bildungseinrichtungen. Hier spielt die Verknüpfung zeitgemäßer Bildung mit digitaler Technik wie VR, AR und 360 Grad eine immer größere Rolle.

Eine Woche lang probieren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an drei bayerischen Realschulen aus, wie digitaler Unterricht in der virtuellen Realität funktioniert. Sie erhalten VR-Brillen und ausgewählte VR- und AR-Anwendungen, mit deren Hilfe Wissen, aber auch Kompetenzen erworben und trainiert werden können.

Das VR Business Club SparX Lab “Digitale Bildung K12” fungiert als Verbindungselement zwischen Bildung und Wirtschaft und unterstützt den Austausch beider Seiten. Mit dem SparX Bildung K12 bringen wir Akteure aus der Bildung mit Anbietern und Entwicklern von VR und AR zusammen. Wir schaffen so eine Plattform, um Modellvorhaben, Pilotprojekte und Use Cases für den Einsatz von VR und AR in der schulischen Bildung zu entwickeln. Die Themenpalette reicht dabei von der Berufsorientierung über MINT- und kulturelle Bildung bis zum interkulturellen Austausch.

Top-Digitalschulen in Bayern mit dabei

Folgende Schulen in Bayern nehmen am Erprobungsprojekt teil:

  • Realschule am Europakanal in Erlangen
  • Gregor-von-Scherr-Schule in Neunburg vorm Wald
  • Inge-Aicher-Scholl-Realschule Neu-Ulm Pfuhl

Alle drei Schulen sind ausgewiesene und ausgezeichnete Digitalschulen, bei denen digitale Bildungsmedien zum Unterrichtsalltag gehören. VR und AR sind bislang noch nicht im regulären Unterricht im Einsatz. Das könnte sich jetzt ändern.

 

 

https://sparx.vrbusiness.club/virtual-classroom-bayern

 

[mehr]

News / Presse

Corona ist nicht der Hauptgrund des Qualitätsverlustes

Ergebnisse des IQB-Bildungstrends zeugen von Vernachlässigung der Leistungsanforderungen in den Grundschulen

Lehrkräftemangel darf nicht zum Ausverkauf von Qualität in der Lehrerbildung führen

Deutscher Realschullehrerverband fordert qualitative Ausbildung von Quer- und Seiteneinsteigern

Bildungskongress – Moderne Schulen schaffen!

Deutscher Realschullehrerverband diskutiert neue Wege der Lehrkräftebildung und Bildungszusammenarbeit

Veranstaltungen

VDR-Geschäftsstelle

Dachauer Straße 44a
80335 München
Tel.: 0 89 / 55 38 76
Fax.: 0 89 / 55 38 19
info@vdr-bund.de

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Bitte wenden Sie sich hierzu an die Geschäftsstelle oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

Ihre Ansprechpartner

Bundesvorsitzender
Bundesvorsitzender

Jürgen Böhm
boehm@vdr-bund.de

Geschäftsführer
Geschäftsführer

Ralf Neugschwender
neugschwender@vdr-bund.de

Pressesprecherin - Vorstandsmitglied
Pressesprecherin - Vorstandsmitglied

Waltraud Eder
eder@vdr-bund.de

Newsletter-Anmeldung

Der VDR gibt in regelmäßigen Abständen wichtige und ausführlichere Informationen zu aktuellen Themen per Newsletter bekannt. Diese können Sie gerne abonnieren.