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Perspektiven. Bayern. Baden-Württemberg. - Vierter Süddeutscher Realschultag #4SDRT

Realschulabsolventen sind gut aufgestellt für die Zukunft!

April 2019

Die Stühle im Haus der Wirtschaft in der IHK reichten zunächst nicht aus, um all die Gäste und Interessierten des vierten Süddeutschen Realschultages in Ulm zu fassen. 

Die Gästeliste war aber auch hochrangig besetzt: Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, und Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm leiteten in ihren Grußworten in die Thematik ein, die Dr. Thomas Frank, Referent für Bildungspolitik der IHK Ulm in seinem Vortrag weiter intensivierte.

Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes, sprach Klartext über so manche seltsamen Entwicklungen im Bildungswesen. Prof. Dr. Rudolf Schröder von der Universität Oldenburg, erörterte den Beitrag der Realschule auf das Berufsleben. Ministerialdirigent Vittorio Lazaridis berichtete von aktuellen Entwicklungen im Kultusministerium, die die Realschule wieder mehr stärken werden.

Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des VDR, hob die Realschule als Perspektiventräger hervor. 

Höhepunkt war sicherlich die Vorstellung der INSA-Bildungsumfrage, die der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft in Auftrag gegeben hatte. Patrick Meinhardt, Generalsekretär der Bildungsallianz des Mittelstands, konnte feststellen, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung eine Aufwertung der Realschule wünschen und finden, dass eine erfolgreiche Karriere auch mit der Realschule sehr gut möglich ist.

Auf dem Podium diskutierten heiß und intensiv Thomas Gehring, Vizepräsident des Bayerischen Landtages, Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Winfried Bausback, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion, Prof. Rudolf Schröder, Jürgen Böhm und Dr. Karin Broszat. ​​​

Durchs Programm führte gekonnt und herrlich locker Thorsten Schmalt.

 

Gewalt am Arbeitsplatz - Violence at work

Konferenz der CESI in Berlin

März 2019

Gewalt am Arbeitsplatz, insbesondere gegen Beschäftigte im öffentlichen Sektor, stellt in Deutschland und vielen Mitgliedstaaten der EU eine zunehmende Herausforderung dar.

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Unabhängiger Gewerkschaften (CESI) richtete der dbb beamtenbund und tarifunion die erste CESI@home Veranstaltung zum Thema aus. 

Auf Grundlage einer Initiative aus dem Jahr 2018, die einen Meinungsaustausch mit Mitgliedsorganisationen und ihnen angehörigen Gewerkschaften sowie anderen EU-Akteuren ermöglichen soll, sollte die Veranstaltung eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in verschiedenen Sektoren vornehmen.

Insbesondere möchten CESI und dbb eine Sensibilisierungskampagne durchführen, bewährte Verfahren gegen Gewalt von Dritten ermitteln und klare politische und legislative Forderungen auf verschiedenen Ebenen formulieren. 

Diese Ziele sollen in drei Schritte erreicht werden:

  • Zunächst sollen die Rolle des Staates sowie der besondere Status, die Bedeutung und der Beitrag der öffentlich Bediensteten und Beamtinnen und Beamten für die gesellschaftlichen Ordnung herausgestellt werden. In diesem Zusammenhang sollen auch die Gründe für eine Verharmlosung oder gar Akzeptanz von Gewalt gegenüber Vertreterinnen und Vertretern des Staates einer internen Bewertung unterzogen werden.
  • In einem zweiten Schritt möchte sich die CESI auf den Schutz der Opfer konzentrieren und Instrumente zur Prävention und gegen Repression analysieren. Da die Mitgliedsorganisationen der CESI Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung und des öffentlichen Dienstes in wichtigen Bereichen wie der Kommunalverwaltung, den Strafverfolgungsbehörden, dem Bildungsystem und dem Gesundheitswesen vertritt, sollen der Schutz dieser Bediensteten vor Gewalt durch Dritte durch verantwortungsbewusste Akteure und effiziente Schutzmechanismen im Mittelpunkt stehen.
  • Zum Dritten soll relevante Gesetzgebung beleuchtet werden. Werden effizientere Rechtsvorschriften zur Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und zu einer wirksameren Verteidigung der Interessen der Opfer und ihrer Rechte sowie strengere Sanktionen bei Gewalt gegen staatliche Akteure gebraucht? Von welchen möglichen nicht-legislativen Instrumenten und Erfolgsmodellen können Deutschland und andere europäische Länder lernen?

Die Diskussionen beim CESI@home in Berlin werden daher in zwei Hauptbereiche zusammengefasst:

  • Forderungen nach einer Null-Toleranz-Politik: 

Sensibilisierung von Bürgern, Politikern, Medien und potenziellen Tätern für die Rolle des Staates sowie den besonderen Status und die Bedeutung von Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst 

  • Strukturelle Anforderungen an Arbeitgeber und Gewerkschaften für effiziente Beschwerdemechanismen und –methoden sowie Schutzmaßnahmen

Bundesvorstandssitzung in Kassel

Geschäftsführender Vorstand und Landesvorsitzende tagen

März 2019

Dass der VDR mitten in der Bildungspolitik steht, zeigte die Vorstandssitzung Mitte März in Kassel.

Vom Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst über die Didacta in Köln, die Präsidentschaftsübergabe in der Kultusministerkonferenz (KMK) bis hin zum Süddeutschen Realschultag in Ulm - der Deutsche Realschullehrerverband ist dabei.

Interne Entwicklungen im Verband und die Aussprache zu Geschehnissen in den einzelnen Landesverbänden schärfen den Blick für die bundespolitischen Anforderungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VDRjugend entsteht!

Seminar der künftigen Jugendvertretung in Königswinter

März 2019

Demokratie braucht engagierte Menschen. Und dass sich besonders junge Menschen auch im Deutschen Realschullehrerverband engagieren, ist besonders erfreulich.

Der Wunsch nach einer eigenen Jugendvertretung stand schon lange im Raum und wurde auf der letzten Delegiertenversammlung als Aufgabe aufgenommen.

In der dbb Akademie in Königswinter trafen sich nun Jugendvertreter der Landesverbände und diskutierten zum ersten Mal und sehr intensiv über eine Ordnung, über ein Logo, das  bereits von der Querschnittsvertretung der Frauen ausgearbeitet worden war und das nun auch die der Senioren und Jugend aufnehmen sollte. Karoline Herrmann, Bundesjugendleiterin der dbb Jugend klärte über Aufgaben, Hintergründe und Zusammenhänge auf und unterstützte die Gruppe tatkräftig bei der Realisierung ihres Vorhabens. Das Thema Öffentlichkeitsarbeit wurde angeschnitten und wird zum nächsten Treffen nochmal angeführt.

Primäre Aufgabe wird nun sein, dass alle Landesverbände des VDR eine Jugendvertretung benennen, die sich in den VDRjugend einbringen möchte.