Die Seniorenvertretung im Dachverband des VDR

Starkes Netzwerk

Interessenvertretung unserer Seniorinnen und Senioren im VDR


Durch die demografische Entwicklung wird die Zahl der Senioren stetig zunehmen. Dies führt dazu, dass sich das „Altersbild“ in der Gesellschaft wandelt. Menschen im Ruhestand wollen und können so lange wie möglich aktiv bleiben, selbstständig leben und sich gesellschaftlich engagieren. Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben hängen sehr stark von Rahmenbedingungen ab, die die Politik setzt.
Als Lehrerverband sind wir daran interessiert, dass sich die Senioren im Verband auch weiterhin engagieren, am Verbandsleben teilhaben und sich durch ihr Wissen und Kompetenz in bildungspolitischen Fragen einbringen können. Wir wollen als Seniorenvertretung bewusst einen Beitrag zur Teilhabe und Teilnahme an bildungspolitischen und gesellschaftlichen Themen leisten.
 

►  Wachsende Zahl der Senioren erfordert eine eigenständige Vertretung

Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben hängen sehr stark von Rahmenbedingungen ab, die die Politik setzt. Gerade Menschen mit gesundheitlichen Problemen müssen teilweise Einschränkungen erfahren. Wir besetzen daher in unserer Arbeit Themenfelder, die auf verbesserte Rahmenbedingungen beispielsweise in den Bereichen Pflege und soziale Sicherheit dringen. Weiter wollen wir dafür eintreten, dass für ältere Menschen speziell Zugänge zu Bildung und Digitalisierung geschaffen werden.

Einflussnahme auf die Rahmenbedingungen kann nur im Dialog mit den politischen Parteien und mit einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit im Verbund mit einem starken Netzwerk effektiv gestaltet werden. Es war daher folgerichtig, dass sich die dbb-Fachgewerkschaften im November 2012 auf dem Gewerkschaftstag in Berlin darauf verständigt haben, eine eigenständige Bundesseniorenvertretung zu gründen. Die Gründung erfolgte ein Jahr darauf am 18./19. November 2013 in Berlin auf dem ersten Bundesseniorenkongress.
 

►  Interessenvertretung in einem Netzwerk gestalten

Die Bundesseniorenvertretung arbeitet sehr eng mit den Seniorenvertretungen der dbb-Landesbünde und den Fachgewerkschaften zusammen. Organe der dbb bundesseniorenvertretung sind der alle fünf Jahre stattfindende Bundesseniorenkongress, der die Grundsätze der Seniorenarbeit im dbb festlegt, die Hauptversammlung, die zweimal jährlich tagt, um aktuelle Fragen der Seniorenarbeit zu beraten, und aus den Vorsitzenden der Seniorenvertretungen der Landesbünde und Mitgliedsgewerkschaften sowie der Geschäftsführung besteht.
Der VDR ist Mitglied der Hauptversammlung.

Die dbb bundesseniorenvertretung hat sich weiter der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO), in der sich über 100 Seniorenverbände zusammengeschlossen haben und die den alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Seniorentag durchführt, angeschlossen.

 

►  Arbeitsschwerpunkte der Seniorenvertretungen

Die Themen, mit denen sich die Bundesseniorenvertretungen gemeinsam mit den entsprechenden Seniorenvertretungen der Landesbünde und der Seniorenvertretungen der Fachgewerkschaften beschäftigt, sind weit gespannt: So sind beispielsweise Pflege, Betreuung, Prävention und medizinische Rehabilitation , Wohnen im Alter, Infrastruktur im ländlichen Raum und Rente wichtige Themenfelder.

  • Die dbb bundesseniorenvertretung hat zur Unterstützung der Mitglieder als Serviceleistung die Ratgeber „Erbrecht“ und „Pflege“ sowie den Dokumentenordner „Für den Notfall“ veröffentlicht.
  • Außerdem gewährt der dbb auf Initiative der Seniorenvertretung hin Rechtsschutz in Verfahren wegen Feststellung eines Pflegegrads.

►  Seniorenvertretung im Dachverband VDR

Der VDR-Bundesvorstand hat im Jahr 2010 als neues Amt im Bundesvorstand die Seniorenvertretung geschaffen. Mit der Aufgabe wurde satzungsgemäß von den Geschäftsführenden Vorständen von 2010 bis 2020 Christa Nicklas vom geschäftsführenden Vorstand betraut. In der Bundesvorstandsarbeit, in der die Seniorenvertretung als vollwertiges Mitglied eingebunden ist, hat Christa Nicklas das Verständnis und die Bedeutung für die neue Aufgabe wecken und zahlreiche Impulse in der Verbandsarbeit setzen können.

 




Die Seniorenvertreterinnen und -vertreter wählten zum ersten Mal im
Rahmen des Seniorenseminars 2020 in Königswinter ihren
Seniorenvertreter des VDR.

Die Seniorenvertreter honorierten die Verdienste von Christa Nicklas in den zurückliegenden Jahren und bestätigten durch die Wahl die
herausragende Pionierarbeit im VDR wie auch in der dbb
bundesseniorenvertretung.                                        



Herausforderung Die Seniorenvertretung im Bundesvorstand versteht sich als Interessenvertretung der Pensionärinnen und Pensionäre sowie der im Ruhestand befindlichen tarifbeschäftigten Lehrkräfte.

Hauptziel ist die Fortführung und Weiterentwicklung der Seniorenarbeit im Rahmen des föderalen Systems. Christa Nicklas pflegt einen intensiven Austausch mit den Seniorenvertretungen der Landesverbände im VDR und organisiert jährlich eine dreitägige Tagung in Königswinter, die zur Information, Weiterbildung und zu Absprachen über die Seniorenarbeit in den Gremien dient.

Teilnehrmerinnen und Teilnehmer des VDR Seniorenseminars 2020 in Königswinter

 

►  Zielsetzungen der VDR-Seniorenvertretung

Konkret verfolgen wir folgende Zielsetzungen:

  • Wir vertreten die Interessen der Seniorinnen und Senioren im Bundesvorstand und in den Landesvorständen.
  • Wir unterstützen den Informationsaustausch zwischen den Seniorenvertretungen der Landesverbände.
  • Wir nehmen die Interessenvertretung unseres Verbandes in den entsprechenden Gliederungen des dbb beamtenbundes und tarifunion.
  • Wir setzen uns für ein neues und realistisches Bild vom Alter ein.
  • Wir halten an der Gleichbehandlung der Versorgungsempfänger mit den aktiven Kolleginnen und Kollegen in allen Status- und Versorgungsangelegenheiten fest.
  • Wir erarbeiten und verbreiten Service- und Informationsangebote für Ruheständler.