Ihre Vertreterin im VDR

Christa Nicklas
Schlesierstr. 8
81669 München

Tel. 089 689 18 15
Fax 089 689 28 87


nicklas@brlv.de

 

Christa Nicklas ist seit 2014 als Seniorenvertreterin des VDR tätig.
Ihre Benennung damals durch den Bundesvorstand war verbunden mit dem Auftrag, das neue Amt mit ihren Erfahrungen
und Kompetenzen, die sie in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen der Verbandsarbeit in Bayern bewiesen hat, zu gestalten.

In der Bundesvorstandsarbeit, in der die Seniorenvertretung als vollwertiges Mitglied eingebunden ist, hat Christa Nicklas das Verständnis und die Bedeutung für die neue Aufgabe wecken und zahlreiche Impulse in der Verbandsarbeit setzen können. Im dbb-Dachverband hat sie als Mitglied der Hauptversammlung die erfolgreiche Gründungsphase mit umgesetzt. Als Wertschätzung ihres Engagements kann die Berufung in den Ältestenrat bewertet werden.

Christa Niklas hat in einem Stichwortinterview unter dem Titel „Auf ein Wort“ der Zeitschrift „Reale Bildung Rheinland-Pfalz 1 2019“ ihre Tätigkeit wie folgt beschrieben:
Neues Amt: Seniorenvertretung im VDR Bund
Neu war das Amt der Seniorenvertretung nicht nur für mich, sondern auch für den VDR Bund. Nach der Konstituierung einer eigenen Seniorenvertretung im Gesamtverband dbb konnte der VDR Bund als Fachgewerkschaft ebenfalls aktiv werden. Der Bundesvorsitzende Jürgen Böhm legte großen Wert auf die Schaffung des neuen Referats, so dass es auch zügig eingerichtet und dem Landesvorstand zugeordnet wurde.


Neue Aufgaben – Herausforderungen
Ganz neu waren die Aufgaben für mich nicht. Im Landesverband Bayern war ich zuvor schon hin und wieder in Seniorenangelegenheiten tätig. Im neuen Amt kam dann die umfassende und stetige Aufgabe auf mich zu, den Anliegen der Senioren und Seniorinnen aus dem Schulbereich mehr Aufmerksamkeit und Gewicht
zu verleihen. Herausforderungen gibt es genug. Ein Blick in die Medien zeigt die zunehmende Bedeutung von Seniorenthemen in Politik und Gesellschaft. Für die Seniorenvertretung gilt es, die zur Verfügung stehenden Mittel und Wege gut zu nutzen. Der Einsatz lohnt sich. Was unsere Generation erhalten kann oder zu gewinnen vermag, hilft auch den Jüngeren. Was aber verloren ist, kommt vermutlich nicht mehr zurück.

Zusammenarbeit mit Seniorenvertreterinnen und -vertretern der Landesverbände
Information und Austausch stehen an erster Stelle. In einzelnen Landesverbänden besteht eine sehr aktive Seniorenarbeit, von der schon zahlreiche Anregungen ausgegangen sind. Ein gemeinsames Anliegen ist es, den Verbleib von Lehrkräften im Verband auch im Ruhestand zu erreichen. Leider kommt es immer wieder zu Verbandsaustritten. Dabei kann gerade für diese Personengruppe kompetente Unterstützung, Beratung und ggf. Rechtsschutz durch den Verband sehr hilfreich sein. Auch benötigen wir eine starke Mitgliederbasis, um Gehör zu finden für unsere Anliegen.

Erfolge in der Seniorenarbeit auf Verbandsebene
Von einem Erfolg darf ich bezüglich unserer jährlichen Seniorenseminare sprechen. Die Veranstaltungen sind stark nachgefragt und können mit interessanten Themen und Referenten aufwarten.
Sie dienen auch dem persönlichen Kennenlernen der Vertreter/innen aus den anderen Landesverbänden, worauf ich großen Wert lege. Außerdem wurde ein Flyer zum Verbleib im Verband als Ruheständler/in erarbeitet. Eine ausführliche Broschüre zum Ruhestand liegt vor. 

Zielvorstellungen für die weitere Seniorenarbeit auf der Verbandsebene
Hauptziel ist die Fortführung und Weiterentwicklung der Seniorenarbeit unter den Verbandsbedingungen im Rahmen des föderalen Systems. Der gute Kontakt zu den VDR Landesverbänden ist mir weiterhin wichtig. Die Aktivitäten sollen an den tatsächlichen Bedürfnissen unserer Senioren ausgerichtet sein. Hier aktuelle Themen der nächsten Zeit, für die uns sowohl die dbb bundesseniorenvertretung wie auch der VDR Bundesvorsitzende Jürgen Böhm, zugleich stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb, wichtige Ansprechpartner sind.

… die immer noch fehlende Übertragung der Mütterrente für die vor 1992 geborenen Kinder auf Beamte in den meisten Bundesländern
… die Dauerbrenner Rente, Bürgerversicherung, Wohnen und Mobilität im Alter, Pflege
… die Schaffung günstiger Übergänge vom Beruf in den Ruhestand, zum Beispiel durch Altersteilzeit
… die bessere Einbeziehung älterer Mitbürger bei Zukunftstechnologie Digitalisierung
… die Gefahr von (weiteren) Pensionskürzungen wegen Haushaltssanierung des Staates

Zusammenarbeit mit Frauen- und Jugendvertretung im VDR Bund
Hier sehe ich ebenfalls eine Zukunftsaufgabe in der Herstellung bzw. Vertiefung von Kontakten. Für die Frauenvertretung kann eine Information der im aktiven Dienst befindlichen Lehrerinnen hinsichtlich Pension und Rente, zum Beispiel bei Teilzeitbeschäftigung, durchaus von Interesse sein. Und sobald eine Junglehrervertretung auf VDR Bundesebene etabliert ist, können Kooperationsformen gefunden werden nach dem Motto des letzten Bundesseniorenkongresses „Ob jung, ob alt – Zusammenhalt“.

Seniorenvertretung des dbb-Dachverbandes
Ein Blick auf die Homepage des dbb zeigt: Die dbb bundesseniorenvertretung besteht neben der Frauen- und Jugendvertretung im dbb. Sie ist aktiv in der Verfolgung der besonderen gewerkschafts- und gesellschaftspolitischen Interessen der Mitglieder der Landesbünde und der Fachgewerkschaften des dbb im Ruhestand auf Bundesebene. Für die Seniorenvertretung im VDR Bund stellt sie die Dachorganisation dar.

Rückblick auf die erste Wahlperiode der dbb-bundesseniorenvertretung
Die Aufbauphase der Bundesseniorenvertretung (2014–18) wurde maßgeblich geprägt von dem Vorsitzenden Wolfgang Speck und seinem Führungsteam. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Anspruchsvolle Fachseminare wurden eingerichtet, der stark nachgefragte Dokumentenordner und weitere Broschüren zur Pflege und zum Erbrecht wurden erstellt. Erreicht wurde außerdem der Rechtsschutz für Mitglieder bei der Einstufung in die Pflegegrade wie auch die Neuregelung der Voraussetzungen für eine Pflichtmitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner ((KVdR).

Einbindung des VDR in die dbb-bundesseniorenvertretung
Hier besteht eine gute und intensive Zusammenarbeit durch laufende Informationen und eine gemeinsame Sitzung aller Seniorenvertretungen im dbb zweimal im Jahr. Referenten und Referentinnen aus dem Vorstand haben wiederholt unsere Seniorenseminare erfolgreich mitgestaltet. Regelmäßige aktuelle Nachrichten erhalten wir durch die informative Monatszeitschrift „Aktiv im Ruhestand“.

Ausblick auf die neue Wahlperiode der dbb-bundesseniorenvertretung (Ziele …)
Im Oktober 2018 fand der 2. Bundesseniorenkongress statt mit der Neuwahl des Vorstandes. Neuer Boss der Seniorenvertretung ist Klaus Günther Klitzing (Deutscher Philologenverband). Neben den aktuellen Herausforderungen in der Seniorenpolitik steht für ihn eine Stärkung des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft im Vordergrund. Die Veränderungen müssten alle Generationen so mitgestalten, dass die gesamte Gesellschaft profitiert. Gemeinsam
gestaltete, zukunftsfeste Lösungen sind das Ziel. Dass der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach bei dem Kongress seine ausdrückliche Unterstützung für die Seniorenanliegen zusagte, ist schon mal eine gute Grundlage.

Persönliche Wünsche als Pensionärin (als Verbandsvertreterin und privat)
In unserem Alter wünscht man sich gute Gesundheit, gute Energie, viel Optimismus und viel Liebe zum Leben. Meine zahlreichen Erfahrungen kann ich noch gern für ein paar Jahre für die VDR Seniorenvertretung zur Verfügung stellen.