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Modern aufgestellt in die Zukunft: Realschulen eröffnen vielfältige Perspektiven und fördern die heranwachsende Generation umfassend

"Starke Realschulen sichern Qualität und Zukunft" – 3. Süddeutscher Realschultag am 29. Mai in Ulm

Die Realschule ist ein unverzichtbarer Bestandteil des differenzierten Bildungswesens, steht für Chancen, Vielfalt und Qualität. Der Fokus liegt auf der individuellen Förderung der Schüler und auf einer modernen, zukunftsgestaltenden Bildung. Um eben diese Themen wird sich der 3. Süddeutsche Realschultag am 29. Mai in Ulm drehen, der traditionell vom Bayerischen Realschullehrerverband (brlv), dem Realschullehrerverband Baden-Württemberg (RLV-BW) und dem Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) ausgerichtet wird.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Schüler und Lehrkräfte bestmöglich auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet werden können. Vertreter aus den Bereichen Bildung und Politik, unter anderem Volker Schebesta, baden-württembergischer Staatssekretär für Kultus, Jugend und Sport, werden die Veranstaltung mit Fachvorträgen zum Thema „Qualität der Realschulen“ bereichern. In einer Podiumsdiskussion geben Bildungspolitiker aus Bayern und Baden-Württemberg Impulse zu verschiedenen bildungspolitischen Lösungsansätzen. Außerdem werden im Rahmen der Veranstaltung die Ergebnisse einer vom Bayerischen Realschullehrerverband (brlv) in Auftrag gegebenen Forsa-Studie analysiert.

Starke Realschulen sichern Perspektiven
Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des VDR und Landesvorsitzender des brlv, verweist eindringlich auf die Chancen und Perspektiven, die die Realschule jungen Menschen eröffnet: „Gerade die Realschule bietet den Jugendlichen exakt die Möglichkeit der individuellen Entwicklung, die heute notwendiger denn je ist. Sie ist ein Qualitätsgarant für die anspruchsvollen dualen Ausbildungsberufe und damit genau auf die Bedürfnisse einer modernen, leistungsfähigen und zukunftsorientierten Gesellschaft ausgerichtet. Die Herausforderung besteht nun darin, die unendlichen technischen Möglichkeiten und digitalen Angebote, die individuelle Entwicklung der jungen Menschen und unsere demokratischen Grundwerte miteinander zu verknüpfen. Dabei spielen zukunftsorientierte Bildungskonzepte bzw. organisatorisch und personell gut aufgestellte Schulen die entscheidende Rolle.“

Auch Karin Broszat, Vorsitzende des RLV-BW, hebt die Bedeutung der Realschule hervor: „Die Realschule mit ihrem eigenständigen, unverwechselbaren pädagogischen Profil prägt jetzt schon seit Jahrzehnten die erfolgreiche Schullandschaft Baden-Württembergs. Die Methodenvielfalt als Kernstück, ebenso ihre hohe Fachlichkeit stehen für Bildungsqualität. Das Zusammenspiel von Abstraktion und Praxisorientierung öffnet den Schülern ein weites berufliches Feld."

Forsa-Umfrage
Für eine repräsentative Forsa-Studie im Vorfeld des 3. Süddeutschen Realschultages wurden über 1.000 Personen in Bayern und Baden-Württemberg zum Thema Qualitätssicherung und Ausbildung an Realschulen befragt. Wie wichtig ist den Menschen in Bayern und Baden-Württemberg die Vermittlung eines sinnvollen Umgangs mit digitalen Medien im Unterricht? Was sind die Grundlagen für eine solche Unterrichtsgestaltung? Wie werden in den beiden Bundesländern die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Realschulabsolventen eingeschätzt? Die Umfrageergebnisse zu diesen und weiteren Fragen werden am Veranstaltungsnachmittag präsentiert, diskutiert und analysiert.


Der 3. Süddeutsche Realschultag findet statt am 29. Mai 2017 zwischen 9 Uhr und 16 Uhr in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm, Olgastr. 95-101. Das vollständige Programm mit Referenten- und Vortragsliste finden Sie hier sowie auf der Website des bayerischen Realschullehrerverbands.

Pressevertreter sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.

Pressekontakt: Judith Kadach 089 55 38 76

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_Nr.13_170526.pdf

Autor: Pressekontakt VDR: VDR-Geschäftsstelle: 089 55 38 76