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Realschulen in Baden-Württemberg und Bayern als Garant für Bildungsqualität bewährt und begehrt

Die Landesvorsitzende des Realschullehrerverbandes Baden-Württemberg (RLV-BW) Dr. Karin Broszat und der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR) sowie bayerische Landesvorsitzende Jürgen Böhm begrüßen gleichermaßen die nach der IQB-Studie entstandene Debatte über Leistung und Qualität von Unterricht an Schulen. „Der IQB-Bildungstrend 2015 veranschaulicht eindrucksvoll, wie wesentlich es ist, das differenzierte Schulwesen zu stärken. Im politischen Schnelldurchgang wurde in Baden-Württemberg unter einer rot-grünen Regierung ein bewährt pädagogisches Schulsystem destabilisiert. Es droht somit ein noch schlechteres Abschneiden in der kommenden Ländervergleichsstudie, wenn nun nicht entschieden gegengesteuert wird“, so beide Vorsitzenden übereinstimmend.

„Bildungsgerechtigkeit“, um eines der Schlagworte rot-grüner Bildungspolitik zu nennen, bedeute eben auch, der Unterschiedlichkeit von Kindern gerecht zu werden – mit einem Schulsystem, das dafür verschiedene Wege zulasse. Die Realschule mit ihrem eigenständigen, unverwechselbar pädagogischen Profil sei dabei ein bewährter Weg. Ihr Kernstück ist die Methodenvielfalt und hohe Fachlichkeit. Das bewährte Zusammenspiel von Abstraktion und Praxisorientierung eröffnet Realschülern ein weites berufliches Feld. „Dieses Profil zu schwächen, würde in summa einen enormen Qualitätsverlust für den Standort Baden-Württemberg bedeuten“, so Dr. Broszat. „Das Märchen von einer ‚Schule für alle‘ ohne klare Leistungsanforderungen ohne Anstrengungsbereitschaft widerspricht den individuellen Bedürfnissen der jungen Menschen und den realen Herausforderungen unserer Zeit“, ergänzt Böhm.

Es werde nun höchste Zeit, die Realschule in Baden-Württemberg wieder zu stärken. Die rot-grüne Bildungspolitik in Baden-Württemberg habe ein „ideologisch motiviert“ mit einem „pädagogisch temperiert“ verwechselt. Die von Rot-Grün legislaturperiodisch flink festgezurrten Schulgesetzesänderungen, die im Schulalltag nicht praktikabel sind, müssten deshalb wieder geändert werden.

Die gleichbleibend sehr guten Ergebnisse der Bayerischen Realschulen können hier den Weg vorgeben. So weiß die Landesvorsitzende des Realschullehrerverbands Baden-Württemberg den Bayerischen Realschullehrerverband fest an ihrer Seite. „Wir werden uns auch 2017 gemeinsam unter dem Dach des VDR für die so erfolgreiche Schulart Realschule hier im Süden Deutschlands einsetzen“, verspricht Dr. Broszat.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_161212.pdf

Autor: Pressekontakt VDR: VDR-Geschäftsstelle: 089 55 38 76