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Hohe Anerkennung der Bevölkerung für den Lehrerberuf – Gute Bildung und verlässliche Schulen haben gesellschaftliche Priorität

„Bürgerbefragung Öffentlicher Dienst“ 2016: Positive Ergebnisse für Lehrer, den Beamtenstatus und Schulen

Der Lehrerberuf genießt eine hohe Anerkennung in der Bevölkerung und für den öffentlichen Dienst und die Beamtenschaft ist generell eine positive Imageentwicklung zu verzeichnen, dies ergibt die dbb „Bürgerbefragung Öffentlicher Dienst“ 2016, gemeinsam durchgeführt vom dbb und dem Meinungsforschungsinstitut forsa. So werden beispielsweise den Beamten immer öfter positive Attribute zugeschrieben, während negative Attribute zunehmend seltener genannt werden.

Im Vergleich zur ersten „Bürgerbefragung Öffentlicher Dienst“ von 2007 ist das Ansehen der Lehrerschaft um sieben Prozentpunkte auf 70 Prozent gestiegen. Schulen ranken im Bereich „Wichtigkeit und Bewertung von Behörden und Einrichtungen der öffentlichen Hand“ mit 99 Prozent sogar auf Platz eins.

„Die Umfrage bestätigt den Stellenwert des Lehrerberufes und der Bildungseinrichtungen einmal mehr. Nun gilt es, den Lehrkräften – sowohl den bereits an den Schulen tätigen als auch den jungen, angehenden – gute berufliche Perspektiven und klare Rahmenbedingungen im Schulsystem zu bieten. Hierzu zählen vor allem stabile, auf Qualität ausgerichtete und verlässliche Schulstrukturen, der Beamtenstatuts sowie Beförderungsperspektiven“, äußert sich VDR-Bundesvorsitzender Jürgen Böhm zu den Umfrageergebnissen. „Investitionen des Staates, ob in Form von Planstellen oder auf die Ausstattung der Schulen bezogen, sind hierbei wesentlich. Bildung hat nun als Einsparungs- und Experimentierbereich endgültig ausgedient. Die Menschen in unserem Land haben ein Recht auf qualitativ anspruchsvolle Schulabschlüsse, die den jungen Menschen berufliche Perspektiven eröffnen. Vor allem einer qualitativ anspruchsvollen und differenzierten Lehrerausbildung kommt eine bedeutende Rolle zu – die Gewinnung und Ausbildung künftiger Lehrkräfte ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und für die Qualität der Bildung unserer Kinder”, so Böhm weiter.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_20160824.pdf

Autor: Pressekontakt VDR: Jürgen Böhm mobil 0151/117 155 89