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VDR-Landesverbände stellen sich in Dithmarschen für die Zukunft auf

Vertreter aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen trafen sich auf Einladung des schleswig-holsteinischen Verbandes, der IVL
(Interessenvertretung der Lehrkräfte), vom 2.-4. Juni 2016 in St. Michaelisdom, um über die strategische Ausrichtung des VDR (Verband deutscher Realschullehrer) zu diskutieren.

Als Schwerpunkte nahmen die Ländervertreter unter der Moderation von Grete Rhenius (Schleswig-Holstein) sowie Anton Huber und dem VDR-Bundesvorsitzenden Jürgen Böhm (beide Bayern) schul-, standes- und berufspolitischen Ziele des VDR unter die Lupe. Der Einsatz für das differenzierte Schulwesen, für Leistungs- und Begabungsorientierung und die Professionalisierung des Lehrerberufs waren dabei nur einige der Punkte, die ausgiebig erörtert wurden. Die Erkenntnisse sollen in einem nächsten Schritt dem wissenschaftlichen Beirat des VDR vorgelegt und in der Folge dem geschäftsführenden Vorstand zur Beratung gegeben werden. Die überwiegend jungen Funktionsträger blieben dabei allerdings nicht nur theoretisch, sondern machten sich ein Bild der schulischen Situation vor Ort und durften sich in der Gemeinschaftsschule am Hamberg in Burg über Ausstattung, Problemlagen und deren Bewältigung, aber auch schulpolitische Fragen informieren.

Abgerundet wurde das arbeits- und diskussionsintensive Seminar durch ein regional geprägtes Rahmenprogramm: eine Fangfahrt mit dem Krabbenkutter Hauke ab Büsum und ein heimatgeschichtlicher Vortrag vom IVL-Bezirksvorsitzenden Johannes Willer. Am Rande: Spontan entschieden sich die Lehrervertreter die Patenschaft für einen Heuler zu übernehmen, der nach dem Tagungsort „Michel“ genannt werden soll.

Autor: Pressekontakt VDR: Jürgen Böhm mobil 0151/117 155 89