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OECD-Ländervergleich: VDR sieht sich in seinem Kurs bestätigt

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung lobt deutsches Erfolgsmodell der Beruflichen Bildung.

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr lobt die OECD Deutschland ausdrücklich für seine reibungslosen Übergänge zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Bereits im Mai zeigte eine Studie der Organisation, dass das System der dualen Berufsausbildung jungen Menschen den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtert. Im aktuellen Ländervergleich bescheinigte die OECD der Bundesrepublik nun erneut gute Fortschritte auf dem Weg zu mehr Chancengleichheit durch Bildung. Laut Vergleichsdaten für 2014 lag die Quote der 20- bis 24-Jährigen, die nach ihrer Schulzeit weder in Arbeit noch in Aus- oder Weiterbildung waren, hierzulande bei 10,1 Prozent. Der OECD-Durchschnitt lag dagegen deutlich höher bei 17,9 Prozent.

Damit erkenne die Organisation endlich eine große Stärke des deutschen Bildungswesens an, freut sich VDR-Chef Jürgen Böhm, der seit Jahren für die differenzierten Ausbildungswege wirbt: „Die OECD hat wohl endlich begriffen, dass nicht die Zahl der Hochschulabsolventen entscheidend ist, sondern die Qualität unserer vielfältigen Bildungswege.“ Differenziertes Bildungssystem bietet Antworten auf Flüchtlingsintegration Eine entscheidende Rolle im Rahmen dieser Erfolgsgeschichte spielen für Böhm die Realschulen und Sekundarschulen, die die Schüler bestens auf eine erfolgreiche berufliche Karriere vorbereiten: „Als starke Säule des deutschen Schulwesens bilden sie für die Heranwachsenden die beste Basis für ein glückliches und erfolgreiches Berufsleben. Jugendliche werden hier individuell in ihren Begabungen gefördert und können sowohl eine qualitativ hochwertige duale Berufsausbildung als auch den Weg zum Hochschulstudium beschreiten.“

Für die Zukunft gelte es, sich der Stärken des deutschen Bildungswesens weiter bewusst zu sein und die differenzierten Schularten zu stärken: „Auch in Bezug auf die aktuelle Thematik der Beschulung von Flüchtlingen hat ein differenziertes Schulsystem die richtigen Antworten. Nur mit passgenauen Angeboten, die auf die Fähigkeiten der Schüler abgestimmt sind, kann eine erfolgreiche Integration gelingen“, so Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_151125.pdf

Autor: Karolina Mahrla