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Claudia Diepenbrock bleibt an der Spitze des SLV S-A

Einstimmige Wiederwahl bei der Mitgliederversammlung in Merseburg

Großer Vertrauensbeweis für den Vorstand des Sekundarschullehrerverbands des Landes Sachsen-Anhalt: Ohne Gegenstimme wurden die Verbandsspitze und ihre Landesvorsitzende Claudia Diepenbrock bei ihrer Mitgliederversammlung vergangene Woche in Merseburg wiedergewählt. Der Vorsitzende des Verbands Deutscher Realschullehrer, Jürgen Böhm, war ebenfalls angereist und überbrachte seine Glückwünsche: „Mit dieser Wahl haben sich die Lehrkräfte im Sekundarschulbereich für weitere Jahre eine starke Vertretung ihrer Interessen gesichert. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit, um die Bedingungen für unsere Schüler im mittleren Bildungsweg zu verbessern.“

In seinem Grußwort nahm Böhm Stellung zur aktuellen Fachkräftediskussion, Digitalisierung im Bildungsbereich und Flüchtlingsthematik an den Schulen. Nur ein Zusammenwirken aller, Lehrer, Bevölkerung und Politik, könne zu einem positiven Ergebnis führen, so der VDR-Vorsitzende.

Diepenbrock, wies darauf hin, dass es bei allen Diskussionen immer um das einzelne Kind gehen muss. Man müsse Kinder Geflüchteter gleichermaßen fördern, dürfe dabei aber nicht die schwächsten bzw. die leistungsstärksten Schüler unserer Gesellschaft vergessen. Jedem Kind gerecht zu werden, das sei die Forderung des Sekundarschullehrerverbandes: „Es ist nicht nötig, auf Druck Gemeinschaftsschulen entstehen zu lassen. Effektiver wäre es, die bereits bestehenden Sekundarschulen angemessen auszustatten und weiterzuentwickeln. Allein das differenzierte Schulwesen und differenzierte Bildungsgänge können das breite Spektrum unserer Schüler erfolgreich fördern“, erklärte Diepenbrock.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_151117.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher