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Verband Deutscher Realschullehrer begrüßt Pläne der neuen KMK-Präsidentin

Stärkung der Beruflichen Bildung und individuelle Förderung sind zentrale Themen für 2015

Der Verband Deutscher Realschullehrer begrüßt die Pläne der neuen Präsidentin der Kultusministerkonferenz. Die sächsische Staatsministerin, Brunhild Kurth, erklärte im Rahmen der heutigen feierlichen Antrittsübergabe in Berlin, sie wolle in diesem Jahr einen Schwerpunkt ihrer Arbeit unter anderem auf die Stärkung der Beruflichen Bildung legen. Hinzu kommt ein klares Konzept zur individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler. Dabei müsse das Augenmerk auch auf die Leistungsstärksten und die Schüler mit erhöhtem Förderbedarf gerichtet werden.

Der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR), Jürgen Böhm, erklärte am Rande der Festveranstaltung: „Es ist in Deutschland höchst attraktiv, eine Lehre zu machen. Die Berufliche Bildung braucht dringend ein besseres Image in der Gesellschaft. Wer eine duale Ausbildung in Deutschland absolviert hat, muss sich nicht verstecken. Jeder junge Mensch muss seinen individuellen Weg zum persönlichen Glück finden – egal ob mit Abitur oder über die Berufliche Bildung.“

Nur wenn die Berufliche Bildung gesellschaftlich wertgeschätzt werde, könne man auch den immer größer werdenden Bedarf an Fachkräften decken, so Böhm. „Das funktioniert aber nur, wenn wir die Übergänge und die Durchlässigkeit im Bildungssystem weiter optimieren und den jungen Leuten zeigen: Euch stehen alle Wege offen, ihr habt immer die Möglichkeit euch weiterzuentwickeln."

Auch das Konzept zur Förderung leistungsstarker Schüler sieht der VDR-Vorsitzende positiv: „Wir müssen an den Schulen mehr Freiräume zur individuellen Betreuung schaffen und differenzierte Bildungskonzepte anbieten, die stärkere Schüler genauso fördern wie die schwächeren.“

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_150114.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher