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Realschule unverzichtbar! – Eine Bilanz 2014
Presseerklärung des RLV-Baden-Württemberg und des VDR-Bund vom 15.12.2014

Stuttgart. „Der Einsatz für die Realschülerinnen und Realschüler in Baden-Württemberg hat sich gelohnt“, so die Bilanz der Landesvorsitzenden des RLV Irmtrud Dethleffs-Niess in Übereinstimmung mit Jürgen Böhm, dem Vorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Realschullehrer (VDR).

Die Realschule ist eine starke, moderne Schulart und sie ist nachgefragt wie nie zuvor!

Energisch arbeiten die Realschullehrerverbände auf Landes- und Bundesebene auch künftig daran, dass die Realschule in Baden-Württemberg eine Zukunft haben wird. Die grün-rote Landesregierung hat mit ihrer Abkehr von einseitiger Ideologie und durch die Bestandsgarantie für die Realschulen im Land inzwischen signalisiert, dass sie die Unverzichtbarkeit dieses Bildungsmodells erkannt hat.
Als Gesprächspartner von Entscheidungsträgern und in Zusammenarbeit mit wichtigen Interessenvertretungen aus Wirtschaft und Politik gelingt es den Realschullehrerverbänden zu überzeugen – „Die Realschule genießt als anerkanntes Erfolgsmodell in viele Ebenen unserer Gesellschaft hinein hohe Akzeptanz“, so Dethleffs-Niess und Böhm.
Die Schulart Realschule wählen die Eltern für ihr Kind ganz bewusst. Sie haben Vertrauen in das differenzierte Bildungskonzept und das pädagogische Engagement der Lehrkräfte, das einer Vielzahl von jungen Menschen eine gelingende Schullaufbahn ermöglicht.
Die enorme Durchlässigkeit in andere Bildungsgänge bis zum Abitur, ein Prinzip der Realschulbildung, eröffnet Jugendlichen beste Chancen für den Berufseinstieg oder eine Weiterbildung im beruflichen Schulwesen. In Anbetracht von Fachkräftemangel und Zuwanderung verfügen die Realschulen damit über ein Alleinstellungsmerkmal, was diese Schulart höchst modern und zukunftsfähig macht.
Die Realschule ist Chancengeber für individuelle Bildungsbiografien!
Das muss so bleiben! Dafür setzen wir uns auch in den kommenden Jahren ein!
„Selbstbewusst treten wir jeglicher Absicht einer Zerschlagung der Realschule auch in Zukunft entgegen und fordern die Gleichstellung aller Schularten in Baden-Württemberg sowie entsprechende Ressourcen und Ausstattung. Als (Ein)Sparmodell eignet sich die Realschule als hochmoderne, innovative Schulart nicht!“, so die beiden Verbandsvertreter abschließend.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_141215.pdf

Autor: Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher