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Aufbruchstimmung in Fulda

VDR als Dach und Dienstleister bei der Vernetzung – aufgestellt für die Zukunft

Unter dem Motto „Aufgestellt für die Zukunft II – die zukünftige Entwicklung des VDR im Kampf für Bildungsqualität und differenzierte Bildungsangebote“ trafen sich am 4. und 5. April zu dieser jährlich wiederkehrenden Veranstaltung 16 Teilnehmer aus den Landesverbänden des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR) im hessischen Fulda.

Unter der Leitung des VDR-Bundesvorsitzenden Jürgen Böhm wurden zunächst die bildungspolitische Situation in den Bundesländern analysiert und die jüngsten Entwicklungen diskutiert. Bei diesem inhaltlichen Austausch zeigte sich sehr deutlich, dass es für die einzelnen Verbände hilfreich ist, beispielsweise die Auswirkungen so genannter „Bildungs-Reformen“ frühzeitig zu erfassen und diesen dadurch massiv entgegentreten zu können.

„Die Teilnehmer dieser Arbeitsgruppe begreifen den VDR als Dach und Dienstleister für die Unterstützung und Durchsetzung ihrer landesspezifischen Interessen. Diese sind durchaus vielfältig, jedoch durchgängig geprägt vom Einsatz für den Erhalt von Bildungsqualität und für differenzierte Schulangebote“, erklärt Böhm.

Geleitet von dieser Erkenntnis erarbeiteten die Teilnehmer verfeinerte Strategien Ausbau der Kommunikation und der Vernetzung zwischen den Landesverbänden. So setzen die VDRler zukünftig noch intensiver auf die Nutzung von Sozialen Netzwerken (https://www.facebook.com/GuteBildungRealeChancen) und Newsletter-Verfahren.

Neben der Vernetzung stellte die Arbeitsgruppe Forderungen auf, nach denen der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht weiter durch unsinnige Schulstrukturreformen und der Entprofessionalisierung des Lehrerberufes gefährdet werden dürfe. Vielfalt in der Bildung bedeute vielfältige Chancen, hieß es aus Reihen der Teilnehmer.

„Mit dieser modernen Form der Verbandsarbeit kann der VDR bundesweit seine Schlagkraft erhöhen und die Kolleginnen und Kollegen unterstützen. Ich bin mir sicher, dass die guten Ideen aus Fulda dazu beitragen, auch die mediale Präsenz unserer Ziele verstärken und die Aufmerksamkeit der bildungspolitisch Verantwortlichen noch nachdrücklicher schärfen wird“, so Böhms Prognose.


Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_140407.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher