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Starke Schulen und differenzierte Bildungsangebote sichern Jugendlichen den erfolgreichen Übergang ins Berufsleben
Presseerklärung des VDR vom 05.06.2013 zur Bundespreisverleihung „Starke Schule“ in Berlin

„Chancengerechtigkeit in der Bildung entsteht, wenn es uns gelingt, die Kinder und Jugendlichen individuell zu fördern und zu fordern, differenzierte Bildungsangebote bereitzuhalten und passgenaue Übergänge in die berufliche Ausbildung zu gestalten“, so der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR), Jürgen Böhm, am Rande der Preisverleihung „Starke Schule“ in Berlin.

In Anwesenheit des Bundespräsidenten Joachim Gauck wurden aus 700 Bewerberschulen Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen, prämiert. Gauck betonte in seiner Rede die große Bedeutung der Bildung für die Bundesrepublik Deutschland. Der Blick auf das einzelne Kind spiele dabei eine große Rolle. Chancengerechtigkeit entstehe nicht, so Gauck, wenn man alle Kinder und Jugendlichen gleich behandle, es komme darauf an, vielfältige Wege zu eröffnen.

„Gerade Kinder mit schwierigen Startbedingungen müssen Bildungswege gehen können, in denen Förderung und Leistungsanforderungen im richtigen Verhältnis stehen und Übergänge in die duale Berufsausbildung oder innerhalb des hochdifferenzierten Bildungssystems ermöglicht werden“, so Böhm.

Deutschland könne es sich nicht leisten, auch nur auf ein Talent zu verzichten. Ohne gut ausgebildete Fachkräfte und mit einer einseitigen Orientierung auf akademische Abschlüsse kann eine hochkomplexe Volkswirtschaft, wie in Deutschland, nicht funktionieren. Deutschland braucht eine Vielfalt an starken Schulen mit starken Lehrkräften, die zu starken differenzierten Abschlüssen führen und die besten Rahmenbedingungen für die dort unterrichteten Kinder und Jugendlichen bereithalten.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_130605.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher