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Ein moderner, leistungsfähiger Staat wie Deutschland braucht eine moderne, leistungsfähige Bildung

Bundesvorsitzender des Realschullehrerverbandes unterstreicht auf Kongress „Moderner Staat“ in Berlin die Notwendigkeit des Ausbaus der Digitalen Bildung

„Wir werden den großen Herausforderungen unserer Zeit, wie dem bevorstehenden riesigen Bedarf an qualifizierten Fachkräften, der zunehmenden Digitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche und der Bewältigung des unüberschaubaren Wissens nicht begegnen können, wenn nicht schon in der Schule zielgerichtet mit den digitalen Medien gearbeitet wird und die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sinnvoll, gewinnbringend und bewusst mit diesen umzugehen“, das betonte Jürgen Böhm, der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer, während einer Podiumsdiskussion auf der Fachmesse „Moderner Staat“ in Berlin.

Gerade an den Realschulen und in den Realschulbildungsgängen werde seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit im Bereich der informationstechnologischen Bildung geleistet. Besonders in der öffentlichen Verwaltung, mit den ständig steigenden Anforderungen an die dort tätigen Mitarbeiter, werden deshalb die Absolventinnen und Absolventen der Realschulen besonders geschätzt und nachgefragt. Diese Kompetenzen im Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln gelte es weiter auszubauen, jeglichen Bestrebungen nach Absenkung des Leistungsniveaus an den Schulen und jedweder Technikfeindlichkeit müsse entgegengewirkt werden. Ein leistungsfähiges, modernes demokratisches Staatwesen sei nur mit leistungsfähigen Mitarbeitern zu gestalten und die Grundlagen dafür werden in den Schulen gelegt. „Digitaler Bildung kommt dabei in Zukunft eine Schlüsselrolle zu. Individuelle Förderung und Umgang mit Heterogenität gelingen gerade durch den pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien und der Nutzung aller innewohnenden Potenzen“, so Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_121106.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher