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Sicherung von Grundkompetenzen führt zu Bildungserfolg – Absage an Schulexperimente und Sozialromantik

IQB-Vergleichsstudie belegt erneut eindrucksvoll die Leistungsstärke der Bundesländer mit differenzierten Bildungsstrukturen

„Nach TIMSS, IGLU, PISA belegt die neue IQB-Grundschulstudie, dass die Schülerinnen und Schüler in den Bundesländern Bayern, Sachsen, Baden-Württemberg und Thüringen nach 4 Jahren Grundschule zu wesentlich besseren Ergebnissen kommen. Die klare Absage an Schulexperimente und die Orientierung auf den Wissenserwerb in den Kernbereichen Lesen, Schreiben und Rechnen bieten den Grundschülerinnen und Grundschülern beste Voraussetzungen für Übergänge in das differenzierte Schulwesen der Sekundarstufe“, so kommentierte Jürgen Böhm, der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR), die Ergebnisse der heute vorgestellten Studie.

Die Studie belege, so der Bundesvorsitzende, dass die sogenannten Reformvorhaben in den Stadtstaaten - getragen von Sozialromantik, die mit einer Entfernung von Leistungsansprüchen einherginge - eindeutig gescheitert seien. Weiterhin lassen die hervorragenden Ergebnisse der Siegerländer darauf schließen, dass der Zeitpunkt der Differenzierung in die Schularten der Sekundarschule nach der Jahrgangsstufe 4 richtig sei und eine Antwort auf die individuellen Lernbedürfnisse der Kinder gebe. „Jegliche Absage an den Leistungsanspruch behindert unsere Kinder, ihren individuellen Bildungsweg und den Übergang in das spätere Berufsleben erfolgreich zu gestalten“, betonte Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_121005.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher