zurück
„Realschulabschluss bietet beste Basis für immer anspruchsvollere Berufe in der Automobilbranche“

Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) und Realschullehrerverband (VDR) festigen Kooperation, um Übergänge in die Berufsausbildung noch weiter zu verbessern

„Die Realschulbildung bietet beste Voraussetzungen, um künftigen Auszubildenden das notwendige Rüstzeug für die stetig wachsenden Anforderungen in den vielfältigen Kfz-Berufen zu vermitteln.“ Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Ende ihrer gemeinsam vom Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) und vom Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) ausgerichteten dritten Fachtagung zu grundsätzlichen Fragen des Übergangs aus dem allgemein bildenden Schulwesen in die berufliche Bildung vom 1./2. Oktober in Arnstorf im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung waren der Besuch in den Ausbildungswerkstätten der BMW Group in Dingolfing, die Vorstellung und Auswertung der Anfang des Jahres veröffentlichten Kölner IW-Studie „Was ist Grundbildung?“ und schließlich der Einblick in den naturwissenschaftlichen Unterricht einer bayerischen Realschule. Übereinstimmend stellten VDR-Bundesvorsitzender Jürgen Böhm und ZDK-Vorstandsmitglied Hans Medele fest: „Gerade Realschulen und Schulen mit leistungsstarken Realschulbildungsgängen profilieren sich durch hervorragende Voraussetzungen als beste Basis für eine erfolgreiche berufliche Karriere der Schülerinnen und Schüler. Zu den großen Pluspunkten der Realschulbildung gehören ein ausbildungsaffiner Fächerkanon, die starke Betonung der MINT-Fächer und die Bereitstellung neigungsdifferenzierter Angebote. Die Vermittlung medialer, methodischer und sozialer Kompetenzen und eine frühe, praxisnahe berufliche Orientierung erleichtern es Realschulabsolventinnen und –absolventen darüber hinaus, im Ausbildungsgeschehen schnell Fuß zu fassen und sich bestens zu bewähren.“

Die Spitzen beider Verbände vereinbarten, ihre 2008 begonnene Fachtagungsreihe fortzusetzen und auf weitere Handlungsfelder auszudehnen. Gestärkt werden könne die Zusammenarbeit bei der Erstellung und dem Einsatz von berufsorientierenden und fachdidaktischen Unterrichtsmaterials, bei der Öffnung von Veranstaltungen mit beiderseits interessierenden Themen und der Ausweitung der Zusammenarbeit auf regionaler und kommunaler Ebene.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM_121004.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher