zurück
"Hohe Qualität der Bildung ist der Schlüssel zu Wohlstand und Zufriedenheit“

„Deutschland kann sich keine Bildungsexperimente an seinen Kindern leisten. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen an den differenzierten Schularten, die Gestaltung fließender Übergänge für die Heranwachsenden in anspruchsvolle Berufsfelder und die hohe Qualität der Schulabschlüsse sind Grundvoraussetzung einer zukunftsfähigen Bildung“, erklärte der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR), Jürgen Böhm, am Rande der Eröffnungsveranstaltung der didacta 2012 in Hannover.

Während eines Rundgangs der Mitglieder des Bundesvorstandes des VDR wurde der Gemeinschaftsstand der Bundesinitiative „MINT - Zukunft schaffen“ und des VDR eröffnet.

„Gerade auf die Bildung in den sogenannten MINT-Fächern wird an den Realschulen und in den Realschulbildungsgängen in Deutschland sehr großer Wert gelegt. Ohne die begehrten Absolventen mit Realschulabschluss kann die Fachkräftelücke im Bereich der neuen Technologien und Naturwissenschaften in Zukunft nicht geschlossen werden“, so Böhm.
Die didacta 2012, die die immer stärkere Hinwendung zu digitalen Bildungsmedien in den Fokus nimmt, erfordere dringend eine entsprechende positive Gestaltung der Rahmenbedingungen an den Schulen. „Die Schülerinnen und Schüler brauchen Lehrkräfte, die auf ausreichende materielle und organisatorische Ressourcen an den Schulen zurückgreifen können, nicht ständig mit Zusatzaufgaben belastet werden und keine unnötigen Schulstrukturexperimente über sich ergehen lassen müssen“, fordert der VDR-Vorsitzende von den Bildungspolitikern in den Ländern.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-120215.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher