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VDR-Vorsitzender Böhm pflichtet Sachsens Kultusminister Wöller bei:
„Keine Schulstrukturveränderungen – Schulen brauchen Ruhe für inhaltliche Arbeit“

Zustimmung der Realschullehrkräfte zu Aussagen von Prof. Annette Schavan und Prof. Roland Wöller beim Bildungskongress der Unionsfraktion „Gerechte Chancen für alle – Erfolgsrezepte für die Bildungsrepublik“ in Berlin
Die deutschen Realschullehrkräfte stimmen Staatsminister Prof. Wöller in seiner Analyse einer „guten Schule“ voll zu. Die von ihm genannten Faktoren - guter Unterricht von fachlich bestens qualifizierten und pädagogisch ausgebildeten Lehrkräften, frühkindliche Förderung, um Optimalzeiten des Lernens zu nutzen und einen möglicherweise negativen Einfluss des Elternhauses auszugleichen sowie die Forderung, die Lehrkräfte in Ruhe arbeiten zu lassen, sind Grundvoraussetzungen, um das Bildungswesen in Deutschland zukunftsfest zu machen.

„Wir begrüßen insbesondere die Forderung nach einem ‚Frieden‘ für die Schulen vor Ort, der die bestehenden erfolgreichen Strukturen mit anerkannten Bildungskonzepten nicht antastet und im Bedarf auf flexible, intelligente, passgenaue Lösungen setzt. Wir lehnen jeglichen Aktionismus in der Schulstrukturdiskussion ab“, so Böhm am Rande der Konferenz im Bundestag.

Große Zustimmung fanden auch die Aussagen von Bundesbildungsministerin Annette Schavan zur Stärkung der beruflichen Bildung. Damit werde der Bildungsweg über die Realschule in eine qualifizierte Tätigkeit als Fachkraft ebenso in den Fokus gerückt wie der Weg von Jungendlichen über die Realschule und die berufliche Bildung hin zum Hochschulstudium.

„Die Realschule erfährt damit die ihr gebührende Anerkennung als Schule des sozialen Aufstiegs durch Bildung und als unverzichtbares Element in der Bildungslandschaft der Bundesrepublik“, unterstrich Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-111018.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher