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VDR-Vorsitzender Böhm begrüßt klares Bekenntnis der Südwest-CDU zur individuellen Förderung und zur Bildungsqualität

CDU in Baden-Württemberg steht zum differenzierten Schulwesen mit anerkannten Abschlüssen und erteilt damit den „Oberschulplänen“ Schavans eine Absage

„Die eindeutigen Aussagen des CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl vom Wochenende zeigen, dass das leistungsfähige differenzierte Schulwesen in Baden-Württemberg keiner Schulstrukturexperimente bedarf“, dies betont der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer, Jürgen Böhm, nach Abschluss des CDU-Parteitages in Stuttgart.

Die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schularten ermöglicht bereits zum jetzigen Zeitpunkt für alle Heranwachsenden passgenaue Übergänge in Berufsausbildung und Studium. „Alle populistischen Schulstrukturdiskussionen und Zusammenlegungsphantasien können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Schülerinnen und Schüler zu den drei anerkannten Schulabschlüssen geführt werden müssen. Der Hauptschulabschluss, der Realschulabschluss und das Abitur sind Qualitätssiegel, hinter denen sich eigenständige Bildungskonzepte verbergen, die in eigenständigen Schularten, wie in Baden-Württemberg vorhanden, in nachweislich besonders hoher Qualität abgelegt werden “, so der Bundesvorsitzende des VDR.

Einigkeit bestehe bei allen Beteiligten, dass es auch in Zukunft Hauptschüler geben wird. Deshalb dürfen diese Kinder und Jugendlichen ihrer Schulart nicht beraubt werden. Denn individuelle Förderung bedeute auch, dass Heranwachsenden durch den eigenständigen Hauptschulbildungsgang Übergänge in zukunftsfähige Berufsfelder ermöglicht werden. Das Schlechtreden der Hauptschule oder eine Absenkung der Qualität des Realschulabschlusses könne keine Lösung sein. Gerade der Hochtechnologiestandort Baden-Württemberg brauche differenzierte Bildungskonzepte je nach individuellem Förderpotenzial.

„Die klare Haltung der Südwest-CDU zu Qualität und individueller Förderung in eigenständigen Schulformen ist gerade vor dem Hintergrund der Bestrebungen der grün-roten Landesregierung, flächendeckend Gesamtschulen einzuführen, entscheidend für den Standort Baden-Württemberg und Deutschland“, erklärte Böhm abschließend.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-111016.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher