zurück
„Vielfalt der Talente erfordert Vielfalt in der Bildung und in den Bildungsangeboten“

Realschullehrerverbände begrüßen Bildungs-Leitantrag des CSU- Parteitags und erteilen populistischen Einheitsschulkonzepten eine klare Absage

„Der Leitantrag des CSU-Parteitages ist ein klares Bekenntnis zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie zur Bildungsqualität und fußt auf soliden wissenschaftlichen Belegen“, betonten der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR), Jürgen Böhm, und der Landesvorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), Anton Huber, am Rande des CSU-Parteitages in Nürnberg.

Beide Repräsentanten der Realschullehrkräfte drückten ihre Freude darüber aus, dass im Interesse der Kinder und Jugendlichen die bayerische Regierungspartei auf ideologisch begründete Schulexperimente auch in Zukunft verzichten wird. Dafür lägen aus anderen Bundesländern genügend überaus unbefriedigende Ergebnisse vor, die letztendlich zu einer unzureichenden Förderung mit Lernrückständen von mehreren Jahren und zu einer erhöhten Jugendarbeitslosigkeit führen. „Auf populistische, unausgegorene Schulstrukturveränderungen kann man in Bayern gerne verzichten. Die hohe Qualität der Bildung, gerade auch der Realschulbildung und des Realschulabschlusses, verbiete derartige Bestrebungen.“

Huber und Böhm stellten einmütig klar: „Wir fragen uns, wie einfältig man wohl sein muss, wenn man auf die Vielfalt der Menschen mit Einheitsprogrammen antwortet, eindeutige wissenschaftliche Befunde missachtet, die Leistungen der Lehrkräfte kleinredet und noch immer nicht wahrhaben will, dass Bayern mit seinem hochdifferenzierten Schulwesen Spitzenpositionen innehat.“

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-111009.pdf


Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher