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Modernes Bildungskonzept nur mit Realschulbildung zukunftstauglich

11. Südwestdeutscher Realschulkongress des VDR verabschiedet Homburger Erklärung und unterstreicht die Notwendigkeit differenzierter Bildungsangebote

„Der 11. Südwestdeutsche Realschulkongress untermauerte eindrucksvoll, dass Realschulbildung ein wesentliches Element moderner und zeitgemäßer Bildung in der Bundesrepublik darstellt“, dies erklärte der Bundesvorsitzende des VDR, Jürgen Böhm, nach Abschluss des Kongresses im saarländischen Homburg.
Die Delegierten der Landesverbände aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie Realschulvertreter aus dem gesamten Bundesgebiet unterstrichen unter dem Motto des Kongresses „Individualität braucht Differenzierung“, dass die Vielfalt der Begabungen und Interessen der Heranwachsenden passgenaue, differenzierte Bildungsangebote erfordert. Die Qualität des Realschulabschlusses, die Anschlussfähigkeit bis hin zur Hochschule und die Stärke der beruflichen Bildung kann nur erhalten werden, wenn das erfolgreiche Konzept der Realschulbildung erhalten und weiterentwickelt wird. Nur so könnten Schülerinnen und Schüler auf zukünftige berufliche Anforderungen vorbereitet werden, in einer zunehmend globalisierten Welt bestehen und ihr Leben entsprechend gestalten.

„Die Homburger Erklärung macht deutlich, dass man mit einer Beseitigung der Realschule eines der erfolgreichsten Bildungskonzepte und die Schule des sozialen Aufstiegs zerstört. Die Delegierten erteilen damit allen Bestrebungen hin zu überholten, leistungsfeindlichen Einheitsschulkonzepten, wie derzeit in Baden-Württemberg durch die „grün-rote Regierung“ angestrebt, eine klare Absage. Die Erklärung zeigt die Geschlossenheit der drei südwestdeutschen Landesverbände und weit darüber hinaus“, so Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-110924.pdf


Homburger Erklärung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-110924_Homburger.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher