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„Ein Fall für zwei ...“

Kfz-Gewerbe und Realschullehrerverband begrüßen enge Zusammenarbeit zwischen Schule und betrieblicher Ausbildungspraxis

„Ausbildungserfolge optimieren sich, wenn Schule und Ausbildungsbetrieb beim Übergang ins Berufsleben eng kooperieren“, resümierten Georg Petersen, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses beim Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK), und der Bundesvorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbandes, Jürgen Böhm, als wichtiges Ergebnis der zweiten gemeinsamen Fachtagung beider Verbände am 5./6. April im Volkswagen Autohaus Gebrüder Nolte in Iserlohn.

Sowohl die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung des Kölner Forschungsinstituts für Berufsausbildung aus jüngster Zeit als auch der persönlich gewonnene Eindruck vom Ausbildungsgeschehen bei Gebrüder Nolte in Iserlohn bestätigten für die aus ganz Deutschland angereisten Tagungsteilnehmer und -teilnehmerinnen die Vorteile einer frühzeitigen Kontaktaufnahme zwischen Schule und Ausbildungsbetrieb.

Realistische Vorstellungen zur schulischen Qualitätsentwicklung in ausbildenden Unternehmen und von den immer anspruchsvoller gewordenen mathematisch-naturwissenschaftlichen Voraussetzungen für den erfolgreichen Ausbildungsabschluss in einem der Kfz-Berufe in den Schulen tragen dazu bei, Ausbildungserfolge zu erhöhen und zu sichern, stellten beide Verbandsvertreter übereinstimmend fest. Präzise und frühzeitige Informationen über schulische und berufliche Ausbildungsgänge, das Wissen um die Bedeutung einzelner Beurteilungsparameter in Schulzeugnissen und eindeutiger „Knock-out“-Kriterien wie „unentschuldigte Fehltage“, die für Frau Pientka, Unternehmensleitung der Autohausgruppe Gebrüder Nolte, ein absolutes No-Go sind, aber auch die wichtigen Erfahrungen des beruflichen Alltags helfen beiden Seiten, den richtigen Beruf bzw. den passenden beruflichen Nachwuchs zu gewinnen, stellten Petersen und Böhm fest. Frau Behrens, Geschäftsführerin der Abteilung Berufsbildung beim ZDK, stellte den Teilnehmern zusätzlich vor, inwiefern sich der ZDK im Bereich der Berufsausbildung engagiert. Dies geschieht u. a. durch Aktionen und Materialien der Nachwuchsförderungskampagne sowie über die Homepage www.autoberufe.de, mit denen Jugendliche auf die AutoBerufe aufmerksam gemacht und umfassend informiert werden. Wörtlich zogen Petersen und Böhm Bilanz: „Realschulabsolventen und –absolventinnen mit ihren erweiterten Kompetenzen – oft und gerade in den MINT-Fächern – entsprechen den Anforderungsprofilen der Kfz-Berufe in besonderer Weise. Diesen Schülerinnen und Schülern stehen in der Automobil-Branche die Wege bis in alle Führungsebenen offen.“

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-110412.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher