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„MINT-Förderung an den Realschulen ist ein wichtiger Beitrag, um Fachkräftemangel entgegenzuwirken“

Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick und VDR-Bundesvorsitzender Jürgen Böhm betonen auf der didacta die Wichtigkeit der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler und die große Bedeutung der Realschule als moderne und zukunftsfähige Schulart mit vielfältigen Übergangs- und Anschlussmöglichkeiten.

Während einer gemeinsamen Pressekonferenz und eines Messebesuches des Gemeinschaftsstandes der Bundesinitiative „MINT Zukunft schaffen“ betonten die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, Prof. Dr. Marion Schick, und der Bundesvorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbandes, Jürgen Böhm, übereinstimmend die Wichtigkeit der Förderung der Schülerinnen und Schüler gerade im Bereich der MINT-Fächer. „Besonders die Heranbildung von Fachkräften in den MINT-Berufen entscheidet mit über die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland“, so der Bundesvorsitzende des VDR.

„Die Realschulen sind das Rückgrat unseres durchlässigen Bildungssystems. Sie bereiten nicht nur auf die beruflichen Gymnasien und die Hochschulreife vor, sondern auch auf die Ausbildung im dualen System. Gerade deshalb kommt ihnen bei der Nachwuchsförderung im MINT-Bereich eine besondere Bedeutung zu“, so Schick. Die Ministerin kündigte an, dass eine CDU-geführte Landesregierung in der kommenden Legislaturperiode ein Qualitätsprogramm zur Stärkung der Realschulen auflegen wird.

Die leistungsfähigen Realschulen gerade in Baden-Württemberg haben bereits in den vergangenen Jahren hervorragende Ergebnisse auch im Bereich der MINT-Förderung erzielt und damit die besten Voraussetzungen für ihre Absolventinnen und Absolventen geschaffen, in anspruchsvolle Berufsausbildungen oder weitere schulische Angebote bis hin zur Hochschule zu wechseln. Durch ihren speziellen Theorie-Praxis-Bezug, die klare Profilbildung und vielfältige Anschlussmöglichkeiten eröffnet die Realschulbildung dem einzelnen Jugendlichen ausgezeichnete Zukunftschancen. Der von Wirtschaft, Handwerk und Verwaltung geschätzte Realschulabschluss ist ein Qualitätsmerkmal, das die künftigen Fachkräfte dazu befähigt, die Leistungsstärke und Innovationsfähigkeit Baden-Württembergs zu erhalten und weiter auszubauen.

Besonders hob der VDR-Bundesvorsitzende die in den letzten Jahren entwickelten und auf- einander abgestimmten Anschlussmöglichkeiten für Realschulabsolventen an das Berufliche Gymnasium in Baden-Württemberg hervor. „Hier zeigt sich die wahre Stärke des differenzierten Schulwesens – für alle Talente existieren passgenaue Konzepte und Anschlüsse“, so Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-110225.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher