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„MINT-Förderung an den Schulen im Saarland ist ein wichtiger Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung der Schullandschaft und zur Schließung der Fachkräftelücke“
Gemeinsame Presseerklärung des Ministeriums für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport des Saarlandes und des VDR-Bund vom 20.02.2011

Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und VDR-Bundesvorsitzender Jürgen Böhm betonen in einem gemeinsamen Gespräch die Wichtigkeit der Förderung der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich und die große Bedeutung des Realschulabschlusses

Während eines gemeinsamen Gespräches am 18. Februar in Saarbrücken, das der Vorstellung der Bundesinitiative MINT Zukunft schaffen diente, betonten die gastgebende Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die Geschäftsführerin der Bundesinitiative Frau Dr. Ellen Walter-Klaus und der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer Jürgen Böhm die Wichtigkeit dieses Bereiches für die Zukunftsfähigkeit des Saarlandes.

Um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel zu begegnen, sprachen sich alle Beteiligten für die Umsetzung und die Koordination von Maßnahmen aus, die die naturwissenschaftliche und technische Bildung der Heranwachsenden in den kommenden Jahren verbessere und den Zugang der Jugendlichen zum standortsichernden, technischen und naturwissenschaftlichen Bereich erleichtere. Es gehe dabei sowohl um die Schaffung von akademischem Nachwuchs, als auch um die Besetzung der immer anspruchsvoller werdenden Berufsfelder. Hierbei sei es wichtig, die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und differenzierte Bildungsangebote bereitzustellen. Gerade dem Bereich der mittleren Schulbildung mit dem anerkannten Realschulabschluss komme dabei auf Grund der vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler eine Schlüsselstellung zu.

Weiterhin sei die Vernetzung mit der Wirtschaft und den Hochschulen vor Ort eine wichtige Aufgabe, um den Heranwachsenden Einblicke in die Berufswirklichkeit zu vermitteln und gerade auch Mädchen auf dieses interessante Aufgabenfeld aufmerksam zu machen.

Das Saarland kann es sich hinsichtlich der demographischen Herausforderungen künftig nicht erlauben, auf seine Talente zu verzichten. Alle Ressourcen müssen künftig gebündelt werden, um dieses Ziel zu erreichen. Dabei habe die Qualität der Bildungsangebote und der erreichten Abschlüsse höchste Priorität.

Die Beteiligten vereinbarten eine Vertiefung des Austausches und eine Fortsetzung ihrer Gespräche in den kommenden Monaten.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-110220-Mint.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher