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Schüler und Realschullehrer einer Meinung – „Qualität der ökonomischen Bildung in Deutschland muss erhöht werden!“

BSK-Bundesvorsitzender Arne Fillies und VDR-Bundesvorsitzender Jürgen Böhm begrüßen Initiative des Gemeinschaftsausschusses der deutschen gewerblichen Wirtschaft zur Vertiefung der ökonomischen Bildung an allgemeinbildenden Schulen

„Die Kompetenzen im Umgang mit ökonomischen Sachverhalten und Problemlagen müssen künftig bei Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden Schulen weiter vertieft werden“, diese Feststellung trafen übereinstimmend der Vorsitzende der Bundesschülerkonferenz Arne Fillies und der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer, Jürgen Böhm, am Rande einer Tagung im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin.

Die Vertreter der Schüler und der Lehrkräfte unterstützten gemeinsam den in Berlin von einer Expertenkommission vorgelegten und von Prof. Retzmann (Uni Essen) vorgestellten Entwurf eines Konzeptes, das eine Vertiefung der ökonomischen Bildung, die Einführung geschlossener ökonomischer Bildungsgänge und eines Unterrichtsfaches „Wirtschaft“. Zu einer zeitgemäßen Allgemeinbildung müsse heute die Vermittlung ökonomischer Kompetenzen gehören betonten beide Vorsitzende. Dabei müssten allen Schülerinnen und Schülern Grundkompetenzen vermittelt werden, aber auch die Möglichkeit der Vertiefung und Profilbildung, wie bereits heute an den Realschulen in Bayern, ermöglicht werden.

Fillies und Böhm forderten für alle Bundesländer eine wissenschaftlich fundierte Lehrerausbildung mit eigenen Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften, um den Schülerinnen und Schülern ökonomische Zusammenhänge und Vorgänge professionell und auf hohem qualitativem Niveau vermitteln zu können.

„Man darf in Sonntagsreden nicht nur von Verbraucherkompetenzen reden, sondern die Voraussetzungen dafür schaffen, so dass Heranwachsende diese entwickeln können“, so Fillies und Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-101201.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher