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Realschulbildung ist Zukunft

Landesverbände des VDR sehen Realschulbildung als einen entscheidenden Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Bildungs-und Wirtschaftsstandortes Deutschland

„Wer Realschulen oder Realschulbildungsgänge beseitigen möchte, behindert die qualitative Weiterentwicklung der Bildung in Deutschland und wird im internationalen Wettbewerb nicht bestehen können“, betonte der VDR-Bundesvorsitzende Jürgen Böhm am Rande der Bundestagung des Verbandes in Kassel.

Angesichts der bildungspolitischen Bestrebungen in einzelnen Bundesländern, bekräftigten die Vertreter aller Landesverbände des VDR einmütig die Bedeutung der Realschulbildung für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Leistungsbereitschaft, individuelle Förderung und die klare Profilbildung sind eindeutige Merkmale der Realschulbildung und notwendige Faktoren, die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Die Realschulbildung ermöglicht den Heranwachsenden eine hervorragende Vorbereitung auf immer anspruchsvollere Berufe und schafft fließende Übergänge hin zur Hochschulbildung. Bestätigt durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen und belegt durch die erfolgreichen Biographien ehemaliger Realschülerinnen und Realschüler, entwickelte sich die Realschulbildung zur Hauptsäule des mittleren Schulwesens innerhalb der Sekundarstufe I. Der Realschulabschluss als prägendes Qualitätssiegel ist in der Wirtschaft, bei Eltern und den Jugendlichen selbst hoch anerkannt.

„Wer Realschulbildung qualitativ einebnen oder beseitigen möchte, wer denkt durch Zusammenlegung von Schularten einfache Lösungen präsentieren zu können, der handelt gegen die Interessen der Menschen in unserem Land“, so Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-101121.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher