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Böhm: "Merkel setzt richtige Akzente ..."

VDR-Bundesvorsitzender Böhm begrüßt Karlsruher Entscheidungen der CDU zur Schulpolitik

Als „insgesamt positiv und in die richtige Richtung weisend“ kommentierte der Bundesvor-sitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR) Jürgen Böhm die Grundsatzrede der Bundeskanzlerin und CDU-Parteivorsitzenden Angela Merkel vor den Delegierten des Bundesparteitages am 16. November in Karlsruhe. In zentralen Teilen ihrer Ausführungen hatte Merkel ihre Dresdner Forderung, dass zehn Prozent des Bruttosozialprodukts für Bildung ausgegeben werden sollen, bekräftigt. Gleichzeitig hatte sie eine massive Unterstützung des Bundes für Ganztagsschulprojekte und die Förderung sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler angekündigt.

Merkel kann sich, wie Böhm mit Genugtuung feststellte, bei ihren Absichten und Zielen auf die Unterstützung der CDU-Fraktionen in den Landesparlamenten stützen. Diese hatten unter der Überschrift „Vielfalt fördert alle“ zeitgleich zum Parteitag eine Kampagne auf den Weg gebracht, in der sie bundesweit vergleichbare Abschlüsse, die Ausrichtung der Anforderungen am Leistungsgedanken und eine bessere Unterrichtsqualität einfordern. „Jedes Kind muss sei- nen Begabungen entsprechend individuell gefördert und gefordert werden. Deshalb streben wir nicht eine Schule für alle, sondern die richtige Schule für jeden an“, heißt es im Papier der CDU-Länderparlamentarier.

Böhm fordert Kanzlerin, Delegierte und CDU-Parlamentarier auf, das Bekenntnis zu einem gegliederten Schulwesen nicht auf die Schulform „Gymnasium“ allein zu beschränken. Das gleiche Interesse der Abgeordneten müsse auch den übrigen Schulformen des Sekundarschulwesens, gerade auch der erfolgreichen und hoch anerkannten Realschule, gelten. Immer wieder komme es vor, dass Bundes- und Landespolitiker der CDU mit warmherzigen Worten die Vorzüge des gegliederten Schulwesens herausstellten, die kommunale Basis jedoch eine Schulform nach der anderen schleife. „In den Wahlkämpfen um Mehrheiten in den Länderparlamenten wird die CDU in den kommenden Monaten an ihren Taten, nicht an den Sonntagsreden ihrer Bundespolitiker gemessen werden“, prophezeite Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-101117.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher