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Reflexartige Reaktionen der „Einheitsschullobby“

VDR-Bundesvorsitzender Böhm sieht Zukunftsfähigkeit und Qualität der Bildung in Deutschland durch Grundsatzpapier der Kultusminister Schick, Spaenle und Wöller gestärkt

„Es war zu erwarten, dass die Vertreter der Einheitsschule mit abgegriffenen Thesen und platten Argumenten die bildungspolitischen Grundsätze der Kultusminister angreifen“, erklärte Böhm unmittelbar nach der Veröffentlichung des Grundsatzpapiers der drei Kultusminister.

Auch wenn man Schlagwörter wie „Bildungsgerechtigkeit“ und „Reformen“ überstrapaziere und ständig in neuen Worthülsen wiederhole, würden letztendlich die Inhalte, die Qualität und die Ergebnisse die Menschen überzeugen. Der Bundesvorsitzende zeigte sich überzeugt, dass das entscheidende Merkmal für den Bildungserfolg die Fähigkeit der Heranwachsenden sei, sich in der Berufswelt zu orientieren und zu bestehen. Man solle sich die Zahlen der Schüler anschauen, die die Schulen ohne Abschluss verlassen und analysieren, wo und unter welchen Bedingungen belastbare Ergebnisse erzielt würden. Vorhandene Übergänge und Anschlussmöglichkeiten innerhalb des mehrgliedrigen, differenzierten Systems müssen genutzt und gestärkt werden.

"Mitunter hat man das Gefühl, dass Strukturreformen nur um ihrer selbst willen angestrebt werden", betonte der VDR-Vorsitzende.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-101023.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher