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„Ergebnis schafft Klarheit ..."

VDR-Bundesvorsitzender Böhm wertet Ausgang des Hamburger Volksentscheids zur Schulreform positiv

Mit Zufriedenheit kommentierte der Bundesvorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbandes, Jürgen Böhm, das Ergebnis des Volksentscheids zur Schulreform in der Freien und Hansestadt Hamburg. Die erfreulich hohe Bürgerbeteiligung und der klare Stimmenvorsprung derjenigen Hamburger und Hamburgerinnen, die aus guten Gründen am Übertritt in die weiterführenden Schulformen am Ende des vierten Schuljahres festhalten wollen, habe gezeigt, dass Veränderungen der Schullandschaft nicht gegen den Willen von Bevölkerungsmehrheiten exekutiert werden können. „Dies ist“, so Böhm wörtlich, „ein guter Tag für Eltern, Schülerinnen und Schüler in Hamburg und ein Signal an die Politik, der Versuchung scheinbar populärer Schnellschüsse zu widerstehen.“

Böhm forderte in diesem Zusammenhang die politischen Parteien auf, aus dem Ergebnis des Volksentscheids Konsequenzen zu ziehen. Nahezu alle seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen und Vergleichsstudien der letzten Jahre hätten eindeutig ergeben, dass vielgliedrige, neigungs- und leistungsdifferenzierte Schulsysteme Schülerinnen und Schüler besser fördern und damit den Herausforderungen der Gegenwart besser gewachsen sind. Böhm appellierte an alle politischen Kräfte, den überflüssigen Streit um Schulstrukturen endlich zu beenden und sich stattdessen der Verbesserung von Schul- und Unterrichtsqualität zuzuwenden.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-100719.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher