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„Wertschätzung von Bildung, Fleiß und Leistungsbereitschaft sind wichtige Grundlagen unserer Gesellschaft ...“

VDR-Bundesvorsitzender Böhm gratuliert Bundespräsident Wulff zur Amtsübernahme

Anlässlich seiner Gratulation an Bundespräsident Christian Wulff zur Übernahme des höchsten Staatsamtes der Bundesrepublik Deutschland äußerte sich der Vorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbandes, Jürgen Böhm, positiv über dessen Antrittsrede nach der Vereidigung. In deren bildungspolitischen Passagen habe Wulff ein zentrales Problem, nämlich die Bildungsbeteiligung aller Bevölkerungsschichten, angesprochen. Mit der Berufung der ersten Landesministerin muslimischen Glaubens habe Wulff bereits als Ministerpräsident deutlich machen können, dass Bildung, Fleiß und Leistungsbereitschaft als Werthaltungen die Schlüssel für schulisches und berufliches Fortkommen und für persönliches Glück darstellten.

Die im Folgenden zitierte Passage aus der Antrittsrede des Bundespräsidenten findet die ausdrückliche Unterstützung des VDR: „Wenn wir weniger danach fragen, wo einer herkommt, als wo er hinwill. Wenn wir nicht mehr danach fragen, was uns trennt, sondern was uns verbindet. Wenn wir nicht mehr danach suchen, was wir einander voraus haben, sondern, was wir voneinander lernen können. Dann wird Neues, Gutes entstehen – aus urdeutscher Disziplin und türkischem Dribbling zum Beispiel, aus preußischem Pflichtgefühl und angelsächsischer Nonchalance, aus schwäbischer Gründlichkeit und italienischer Lebensart – und demnächst vielleicht aus rheinländischer Lebensart und chinesischer Bildungsbegeisterung.“

Böhm erinnerte an die mehr als dreihundertjährige Erfolgsgeschichte der Realschule und des Mittleren Bildungswesens. Schon immer sei sie die Schule sozialer Aufsteiger gewesen und habe Chancen ermöglicht, wie sie der Bundespräsident jetzt insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund einfordere.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-100703.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher