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Klarer Erfolg des gegliederten Schulwesens im bundesweiten Leistungsvergleich

Realschulen stehen für Qualität in der föderalen Bildungslandschaft

„Die veröffentlichten Ergebnisse des Ländervergleichs zur Überprüfung der Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss bezüglich der Sprachkompetenzen zeigen eindrucksvoll, dass in Bundesländern mit einem vielgliedrigen Schulsystem wesentlich bessere Ergebnisse erzielt werden. Dies untermauert, dass eine rechtzeitige, pädagogisch sinnvolle Differenzierung und die entsprechende Förderung in verschiedenen Schularten mit klaren Profilen, beste Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Kinder bieten.“, so Jürgen Böhm der Bundesvorsitzende des VDR.

Gerade die Länder mit starken eigenständigen Realschulen, wie zum Beispiel Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz erzielen bei dieser Untersuchung erneut Bestwerte. Der Realschulbildungsgang mit dem Realschulabschluss ist in Deutschland ein anerkanntes Qualitätssiegel unter den mittleren Bildungsabschlüssen. Die Realschule bietet vielfältige Möglichkeiten der beruflichen und schulischen Entwicklung und ist seit Jahrzehnten ein Garant für den sozialen Aufstieg. Die qualitative Weiterentwicklung der Realschulen mit dem Ausbau entsprechender Fördersysteme für unterschiedlichste Talente kann eine Antwort auf die offenen Fragen des Schulleistungsvergleiches sein. Schüler aus schwierigen sozialen Verhältnissen oder mit einem Migrationshintergrund werden in den Realschulen entsprechend gefördert und haben alle Entwicklungsmöglichkeiten bis hin zum Hochschulstudium. „Bei Betrachtung der aktuellen Ergebnisse muss allen Bestrebungen hin zu einer Einheitsschule oder Experimenten einer Verlängerung der Grundschulzeit eine klare Absage erteilt werden“, so Böhm.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-100623.pdf

Autor: Karlheinz Kaden, Pressesprecher