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Gleitend von der Schule in den Beruf

Der Verband Deutscher Realschullehrer und der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) wollen zusammenarbeiten, um Realschul-Absolventen den Weg in die berufliche Ausbildung zu ebnen. Auf einer gemeinsamen Fachtagung in Köln betonten heute ZDK-Vorstand Ernst-Robert Nouvertné und der VDR-Bundesvorsitzende Albert Obert ihre gemeinsamen Interessen. Obert erklärte, dass der VDR offen ist, auch mit anderen Berufsverbänden ähnliche Kooperationen ins Leben zu rufen.

„Der Beruf des Mechatronikers bietet gerade Realschulabsolventen hervorragende Ausbildungsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten“, betonte Nouvertné auf der Fachtagung „Gelingende Übergänge von der Realschule in die Berufsausbildung“ im Berufsbildungszentrum Butzweilerhof. Voraussetzung seien gute naturwissenschaftliche Kenntnisse und ein sicheres Wissen in Mathematik. „Deshalb unterstützen wir die weiterführenden Schulen, indem wir Ihnen umfassende Einblicke in die betriebliche Praxis gewähren und berufsbezogene Unterrichtsmaterialien wie ‚Chemie am Auto’ und ‚Physik am Auto’ zur Verfügung stellen“, so Georg Petersen,Vorsitzender des ZDK-Berufbildungsausschusses. Obert wies auf die umfassenden Anstrengungen hin, die in fast allen Bundesländern zur Verbesserung der Schulqualität und Qualität mittlerer schulischer Abschlüsse unternommen werden.

„Schnupperkurse, Praktika, Patenschaften und Begegnungstage sowohl in den Betrieben wie auch in den Schulen, kurz: von persönlichen Begegnungen getragene Erlebnisse, erlauben Schülerinnen und Schülern realistische Einblicke in die Berufswelt und vermitteln andererseits betrieblichen Ausbildern und Ausbilderinnen einen Überblick über die inhaltlichen Voraussetzungen und über das Leistungsvermögen ihrer zukünftigen Klientel“, lautete das Fazit am Ende der zweitägigen Veranstaltung.

Pressemitteilung in pdf-Format zum Download: PM-VDR-091030 Fachtagung.pdf

Autor: Jochen Smets, Pressesprecher